
Fisting
Fingerfertigkeit ist gefragt ...
Erst einmal zur Frage: „Was
ist Fisting?“
Erst einmal zur Antwort: „Das
Einführen der Hand bzw. Faust in die weibliche Scheide bzw. den Anus eines
Partners“
Damit könnte jetzt dieser
Text fertig sein – aber so einfach möchte ich es mir, Dir und Deiner
Partnerin bzw. Partner nicht machen :-)
Szenerie:
Zuerst umspiele ich mit meiner Fingerkuppe liebvoll die Klitoris meiner
Frau,
dann schiebe ich ihr vorsichtig einen Finger zwischen die Schamlippen. Ich
stecke ihn kurz hinein und ziehe ihn langsam wieder hinaus.
Wenn meine Fingerspiele sie immer feuchter und geiler machen, dann kommt
immer ein Finger mehr hinzu. Und manchmal schluckt die Muschi meiner Frau
meine ganze Faust.
Weitere Fragen:
Ist das etwa pervers?
Nein, ich
denke nicht. Das ist vielleicht nicht gerade das, was man unter 08/15
Gestöpsel versteht. Aber im Zweifelsfall ist das wohl eine
Definitionssache, die jeder für sich beantworten muss.
Im Zweifelsfall gilt halt: YKINMK = Your Kink is not my Kink !
Mein Partner oder meine
Partnerin will das nicht. Wie kann ich ihn/sie nun überreden?
Meiner Meinung nach kann
man niemanden zu nichts überreden. Du kannst versuchen Argumente
anzubringen.
Wenn Dein Partner diese an sich lässt und experimentierfreudig ist, hast
Du Glück. Ansonsten wirst Du mir diesem Partner auf das Vergnügen
verzichten. Ein Argument kann z.B. immer sein „Lasse es uns probieren,
sobald Du nicht willst, gib mir ein vorher klar definiertes Zeichen/Wort
und ich verspreche, das ich dann sofort und unmittelbar aufhöre!“
Tut das weh?
Auch das ist relativ.
Wenn ich total verspannt bin, Angst vor dem „Aua“ habe, der doch ganz
bestimmt kommen muss (oder nicht?), dann wird das bestimmt nicht
angenehm werden.
Kennst Du das Gefühl, wenn Dein Zahnarzt Dir sagt „Also gleich wird es
einen mordsmäßigen Schmerz geben“?
Kennst Du auch das Gefühl, wenn Dir Dein Zahnarzt sagt „Gleich wird es
etwas drücken, nicht schlimm – nur ein wenig“?
Wann bist Du
entspannter?
Wenn ich meinem Partner vertraue und weiß, dass der nichts macht, was
mir weh tut, dann kann ich mich entspannen und dann schmerzt es
natürlich auch nicht.
Wenn Dir also der Gedanke an
Fisting Freude macht, und Du nicht weißt, wie Du es Deinem Partner, egal ob
dieser das aktiv (als Fistender) oder passiv (als Zufistende/r) genießen
soll, spreche einfach mit ihm oder ihr darüber.
Mal ehrlich, was kann Dir
denn schon passieren?
Mehr als ein „Nein“ kann es
nicht sein – und im Zweifelsfall kommt ein „Hmm – das hört sich doch
interessant an. Sollen wir das mal probieren?“
Vielleicht erleichtert es
auch das Gespräch, wenn Du diesen Text ausdruckst und den Text mit Deinem
Partner gemeinsam durch geht – dadurch werden Fragen vielleicht beantwortet
und Angst vor dem Neuen genommen.
Was gleich folgt ist keine
Anleitung, die man ausdrucken sollte, um sie dann an das Kopfende des Bettes
zu nageln und sie dann Punkt für Punkt abzuhacken.
Sieh es einfach nur, als das
was es für mich ist - ein Text, der Dich und Deinen Partner zu irgend etwas
inspirieren sollte. Nicht mehr und nicht weniger.
Ich gehe in dem Text davon
aus, dass die Partner vaginal fisten. Anales Fisten unterscheidet sich davon
im wesentlich nicht – es wird halt nur ein paar Zentimeter neben der Scheide
„angesetzt“.
Lasst euch für euer erstes
Spiel Zeit. Es ist bestimmt keine gute Idee, das zu machen, wenn man weiß,
das in einer halben Stunde Besuch kommt, oder die Kinder gleich wieder
kommen. Versucht entspannt und ungestört zu sein.
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Lass Deine Partnerin vorher
auf die Toilette gehen, so dass ihr sicher sein könnt, das die Blase
entleert ist. Das ist in soweit wichtig, als das die Frau unter Garantie
irgendwann einmal während des Spiels der Meinung sein wird, das sie nun
unheimlich dringend auf die Toilette muss.
-
Die Frau sollte entspannen
sein.
Pack sie ggf. vorher in die Badewanne, schöpf sie anschließend vorsichtig
raus und drapier sie auf einer Unterlage, wo sie entspannt und bequem
liegen kann.
Alternativ kann man das natürlich auch nach einem langen Vorspiel machen
(und damit meine ich keine 5 Minuten ;-) ) bzw. nach einem Orgasmus, wenn
sich die Frau wieder beruhigt hat und noch entsprechend rollig ist.
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Pack ein dickes Bade- oder
Saunahandtuch unter ihren Po, so dass dieser leicht angehoben ist.
Alternativ tut es auch ein Kissen - die meisten Federn mögen es jedoch
nicht, wenn sie zu feucht werden.
Das Anheben des Beckens erleichtert es, in die Frau ein zu dringen - und
es hilft ihr sich zu entspannen. Ein Handtuch hat außerdem den Vorteil,
das die Frau nach einem möglichen Ejakulieren, nicht im Nassen liegt.
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Sorg dafür, dass es warm
und angenehm ist, sprich keine OP-Beleuchtung und auch kein Kühlhaus, das
mag zwar cool sein, bringt es aber nicht wirklich in der Situation.
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Achte darauf, dass Deine
Fingernägel kurz geschnitten sind und das sie möglichst glatt sind. Im
Zweifelsfall kann eine Maniküre eh nicht schaden - kann ja im Zweifelsfall
die Partnerin vorher machen.
Ringe und sonstigen Schmuck, inklusive Uhr solltest Du ausziehen. (Obwohl
ein Uhrglas, das irgendwann mal an den Kitzler kommt, ein netter Effekte
ist ;-) )
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Leg Dir Latexhandschuhe
bereit und die Familienpackung eines Gleitmittels Deiner Wahl.
Die Latexhandschuhe haben den Vorteil, dass
a) das Gleitmittel nicht in Deine Hand einzieht
b) es ist save
c) es fühlt sich nett an
d) die Frau nicht zu schnell trocken wird
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Zieh die Latexhandschuhe
an, und pack reichlich von dem Gleitmittel drauf.
-
Sicherheitshalber packst Du
noch eine Ladung Gleitmittel drauf - Du hast wahrscheinlich eh zu wenig
genommen, alter Geizhals ;-).
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Setz Dich praktischerweise
zwischen die geöffneten Beine deiner Partnerin, so kannst Du ihr ins
Gesicht schauen und erkennst am besten ihre Reaktion, den die sind sehr
wichtig.
Wenn eine Frau dabei nicht entspannt ist und genießt, wird sie dabei nicht
wirklich Spaß haben.
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Fange nun an mit 1 Finger
in die Frau einzudringen. Und da Dein Daumen eh nichts besseres zu tun
hat, könntest Du damit z.B. den Kitzler streicheln.
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Schiebe nach und nach einen
2. und 3. Finger nach, bis dahin haben die meisten Frauen kaum Probleme.
Das tut nicht weh und es macht Spaß, oder?
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Wenn Du Zeige-, Mittel- und
Ringfinger versenkt hast, lass Dir Zeit, achte darauf, wie Deine Partnerin
reagiert, leg nach Bedarf noch etwas Gleitmittel nach - schaden kann das
sowieso nicht.
-
Es ist einfacher, wenn Du
die Finger schon jetzt „zusammen faltest", sprich Zeige- und Ringfinger
liegen unter dem Mittelfinger.
Während dessen kannst Du mit dem Daumen – der schüttelt die Pflaumen ;-) -
ja weiter den Kitzler *leicht* weiter streicheln. Mit Deiner anderen Hand
kannst Du sie ja eh weiter streicheln - so dass sie weiter entspannt
bleibt.
-
Nun versuchst Du mit dem
kleinen Finger in sie einzudringen. Dazu legst Du den kleinen Finger und
den Zeigefinger unter Ring- und Mittelfinger.
Lass Dir dabei Zeit.
Du meinst Du hast Dir Zeit gelassen? Lass Dir noch etwas mehr Zeit.
Denn ihr habt alle Zeit der Welt.
Erwähnte ich bereits, das man eventuell noch etwas Gleitmittel nehmen
kann?
-
Achte darauf, möglichst
keine harten oder ruckartigen Bewegungen zu machen, die lenken i.d.R. nur
unangenehm ab, bzw. schmerzen einfach - und damit verkrampft sich das
Mädel. Das will keiner zu diesem Zeitpunkt haben.
-
Lass Dir noch etwas mehr
Zeit. Du wirst ziemlich deutlich merken, ob das, was Du da machst auch gut
ankommt. Mach Dich darauf gefasst, das die Kontraktionen der Scheide schon
etwas heftiger sein können.
Vom Gefühl her kann das sein, als ob Dir jemand wirklich
sehr fest die Hand drückt.
-
Sobald Du merkst, dass sich
Deine Partnerin verspannt, verlangsame die Bewegungen, nehme vielleicht
noch mal einen Finger wieder raus. Den kannst Du ja etwas später wieder
rein tun.
Mache ggf. Drehungen mit der Hand, wenn Deine Hand wagerecht drin ist und
der Zeigefinger auf 9, bzw. der kleine Finger auf 3 Uhr „steht", drehe die
Hand auf ca. 10 - 11 h.
Später kann das noch weiter gehen - aber für den Anfang reicht das
vollkommen aus.
Sinn und Zweck von dieser Übung ist es, den Scheideneingang etwas zu
dehnen und gleichzeitig aber auch zu entspannen.
Man kann auch versuchen die Finger in der Scheide zu spreizen oder so
etwas wie eine leichte Kratzbewegung zu machen, sprich man drückt mit den
Fingern auf den Scheidenboden bzw. die Scheidendecke.
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Lasse Dich nicht in
Versuchung führen, dass Du Deine Hand nun sehr schnell in bzw. aus Deine
Freundin bewegst.
Irgendwie meinen viele Männer, dass fisten irgendwie analog zum normalen
stoepseln sein müsse und sie
ihre Hand gleich reinhämmern müssen, wie Rudi Rammler.
Nein, dem ist nicht so. Das mag in irgendwelchen schlechten Pornos so
sein. Aber in Pornos haben die Partner auch riesige Schwänze, nie
Erektionsprobleme und Partnerinnen, die spätestens nach dem "Hallo, sind
Sie der neue Briefträger?" unmittelbar auf die Knie fallen um nach
Fellatio zu betteln.
Aber das hat reichlich wenig mit dem "richtigen" Leben zu tun.
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Wenn Deine Partnerin bereit
ist die ganze Hand aufzunehmen, hüpft sie Dir mehr oder minder darauf.
Im Zweifelsfall lass Dir jedoch damit ggf. bis zum zweiten oder dritten
Mal Zeit, die ihr ja reichlich habt.
Wenn Du den Daumen noch rein nehmen möchtest, legst Du diesen nach innen
in die Handfläche, so dass die Daumenspitze quasi unter dem kleinen Finger
liegt.
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Es ist primär Deine
Aufgabe, dem Mädel reichlich Spaß zu zubereiten und darauf zu achten, das
es ihr gut geht.
-
Achte darauf, dass sie
regel- und gleichmäßig atmet und überhaupt, sie ggf. daran zu erinnern.
Sag mir nun nicht, daß Atmen ein Reflex ist. Wenn man erregt ist, hält man
öfter mal die Luft an, einfach weil es scheint, das man dann das Gefühl
noch intensiver genießen kann.
Bring sie dazu Dir ins Gesicht zu sehen und atme ihr deutlich vor, das
erinnert sie dann wieder daran.
Sollte sie immer noch nicht regelmäßig atmen, verlangsame Deine Bewegungen
immer mehr, spätestens dann wird sie wieder gleichmäßig atmen.
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Die Hauptsache dabei ist
erst einmal die Lust Deiner Partnerin, wenn Dir das dann auch Spaß und
Lust bereitet, ist das ein netter Nebeneffekt.
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Bedenke, ein missglückter
Versuch, wegen
-
Aua (sprich Schmerz)
-
Unsensibilität
-
sonstigem Missgeschicken
hat schon Mädels, die Lust
auf ganz andere angenehme Dinge vergällt.
Sei deshalb beim ersten Mal besonders vorsichtig und lass Dir
Wenn Deine Partnerin Dich
bittet, aufzuhören oder Dir an einem Punkt keinen Finger mehr haben will,
dann ist das kein Misserfolg per Definition. Es bedeutet nur, daß sie
etwas Zeit braucht. Aber davon habt ihr ja reichlich.
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Mach Dich bei einem
geglückten Versuch darauf gefasst, dass das Mädel das wiederholen will ;-)
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Es kann durchaus
passieren, dass eine Frau dabei ziemlich heftig "kleckert" und wirklich
niedliche Pfützen produziert.
Damit meine ich weibliche Ejakulation. Das ist nichts schlimmes, das hat
nichts mit „ins Bett machen“ zu tun, sondern ist eigentlich „nur“ ein
Zeichen dafür, dass Deine Partnerin einen sehr heftigen und intensiven
Orgasmus hat.
Wenn Du merkst, dass sich zwischendurch Deine Partnerin verkrampft und Du
weißt genau, das es nicht daran liegen kann, dass ihr etwas Schmerzen zu
fügt, frag sie einfach, ob sie das Gefühl hat, das sie aufs Klo müsse.
Wenn sie das bejaht, erinnere sie daran, das sie doch gerade eben erst auf
der Toilette war und das dies nur ein Zeichen dafür ist, das es ihr gut
geht und es schlicht und ergreifend erregend ist. Wenn also Flüssigkeit
austritt, dann ist doch immer noch das dicke Handtuch unter ihrem Po, das
ggf. diese aufnehmen kann.
Also gibt es keinen Grund sich zu verspannen
Ergänzungen:
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Ein kleiner Trick noch:
Wenn Du mal Probleme hast beim Eindringen mit der Hand hast, dann bitte
die Frau sich auf den Rücken zu drehen.
Drücke dann die Hand nach unten Richtung After und stoß mit der Hand
zentimeterweise weiter, bis sie sich entspannt.
Das größte Problem ist das Schambein des Beckens, ich öffne immer die
Hand, wenn ich drin bin, so das das Schambein zwischen Daumen und
Zeigefinger kommt und drücke nach unten.
So habe ich immer einen Weg nach drinnen gefunden. |
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